Weserliga 2017/18 Wettkampf III

Weserliga 2017/18 Wettkampf III
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Weserliga 2017/18 Wettkampf III

Bremen 1860 hat sich auch beim Abschlusswettkampf der Weserliga der männlichen Gerätturner in der Halle am Baumschulenweg in Schwachhausen den Erfolg und somit auch den Gesamtsieg gesichert.

Grohn/Ritterhude. Mit 380,3 Punkten zeigten sie ihre beste Saisonleistung und verwiesen die TuSG Ritterhude (368,25), den TV Grohn (349,85), Bremen 1860 II (326,95), TV Grohn II (302,47) sowie die TuSG Ritterhude II (302,05) auf die weiteren Plätze. „Bei dem sehr gut organisierten Wettkampf konnten aufgrund der Größe der Halle alle sechs Geräte gleichzeitig aufgebaut werden, was uns das umständliche Ab- und Neuaufbauen ersparte“, berichtete der Weserliga-Obmann Wolfgang Koschuch. Somit hätten sich auch alle Aktiven sofort einturnen und ihre Übungen an allen Geräte durchziehen können, so Koschuch. Dieser musste unerwartet auch noch als Kampfrichter einspringen, weil gleich vier Wertungsrichter ausfielen. An einigen Geräten war zum Teil nur ein Kampfrichter im Einsatz. Große Personalsorgen hatten erneut die Grohner. „Fielen bei uns schon beim letzten Wettkampf drei Leistungsträger aus, blieb uns das Krankheits- und Verletzungspech treu“, bedauerte Koschuch. Die zweite TVG-Mannschaft wollte ursprünglich wieder die beste aller „Zweiten“ werden. „Durch den grippebedingten Ausfall unserer beiden besten Turner (Jarno und Tomte Hille) konnte dieses Ziel leider nicht erreicht werden“ (Koschuch).

Das erste Grohner Team hätte gerne den Ritterhudern Paroli geboten. Auch hier musste mit Fabio Liso ein Turner wegen einer Grippe und Mandel-Entzündung passen. Mit Pablo Broszio verknackste sich beim Einturnen auch noch der beste Grohner derart stark den Fuß, dass er überhaupt nicht anzutreten vermochte. „Die Ausfälle spornten die anderen Aktiven unwahrscheinlich an. So turnten einige auch ihre besten Übungen aller Durchgänge“, berichtete Wolfgang Koschuch. Bester Turner war erneut Jan Felix Forster (TuSG Ritterhude) mit insgesamt 100,6 Punkten. „Vor allem die Übung an den Ringen hat sehr gut geklappt“, betonte Forster. Seine 17,70 Zähler an den Ringen wurden auch von keinem anderen Turner überboten. „Auch am Barren war ich wie immer gut“, erklärte Jan Felix Forster. Auch hier erzielte der Ritterhuder mit 18,20 Punkten die meisten Zähler aller Sportler. Für Forster war es der letzte Weserliga-Wettkampf. Er wird demnächst 21 Jahre alt und darf deshalb im kommenden Jahr nicht mehr mitmachen. Forster bedauerte ein wenig das ausgebliebene Duell mit Pablo Broszio, der bei Meisterschaften auch für Ritterhude startet: „Pablo wollte mich unbedingt noch mal schlagen. Aber wegen seiner Bänderzerrung hatte er nun leider nicht die Möglichkeit dazu.“ In der Einzelwertung aller Turner folgte Forster Joris Grunwald (Bremen 1860) mit guten 98,60 Zählern. Als stärkster Grohner entpuppte sich Raphael Nuaman (88,40). Dieser glänzte vor allem am Barren (16,20). Aber auch die 15,40 Zähler beim Sprung sowie die 14,10 Punkte am Boden bedeuteten den Spitzenwert bei den Nordbremern. In den TuSG-Mannschaften fehlten mit Jannis Teuber, Louis Brennecke und Bennet Siebert gleich drei Athleten wegen einer Grippe. Miko Kluve stellte sich zudem nur an den Ringen vor. „Trotz der Ausfälle lief der Wettkampf gut für uns“, so Forster. Eine schöne Übung an den Ringen und einen gelungenen Überschlag beim Sprung bescheinigte der Coach seinem Teamkollegen Dustin Müller. Jonas Schwermer und Max Wolf hätten zudem am Barren überzeugt. „Ich persönlich freue mich am meisten darüber, dass ich komplett ohne Patzer an allen Geräten durchgekommen bin“ (Forster). Ritterhude gewann mit 65,55 Punkten nur an den Ringen. Alle anderen fünf Geräte entschied Bremen 1860 zu seinen Gunsten. Beim Sprung betrug der Vorsprung der Bremer aber nur 0,30 Zähler (63,50). Bester Turner im zweiten TuSG-Team war Gabriel Ebner (82,50). Besonders seine 15,20 Punkte an den Ringen konnten sich sehen lassen. Beim TV Grohn II entpuppte sich Aaron Noel Nuaman als stärkster Turner durch seine große Konstanz.

(Quelle Bericht: Weser Kurier 07.03.2018, Karsten Hollmann)


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